Familie Irdenbrand
Gwendolyn Lieselotte Blume, geborene Putsch, erlebte ihre Kindheit in Monterrey, Mexiko, bevor sie mit ihrer Familie 1928 nach Düsseldorf umzog. Ihre künstlerische Laufbahn begann mit einer Bildhauerausbildung bei renommierten Künstlern wie Georg Kolbe und August Wilhelm Goebel und führte sie zu einem Studium der Monumentalbildhauerei an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf unter Joseph Enseling. Neben ihrer Leidenschaft für die Skulptur widmete sich Blume auch der Malerei und Keramik. Nach dem Verschwinden ihres Ehemannes Walter im Kriegsjahr 1942 fand sie in Egon Kunzmann einen Lebensgefährten und beruflichen Partner; gemeinsam übernahmen sie 1948 die Niederrheinische Kunsttöpferei Sevelen, welche später als „Keramikhof Irdenbrand“ bekannt wurde.
In ihrem Schaffen konzentrierte sich Gwendolyn Lieselotte Blume hauptsächlich auf Werke aus Keramik und Bronze, wobei ihr Talent sowohl national als auch international Anerkennung fand. Ihr künstlerisches Schaffen endete jedoch mit ihrem Tod im Jahre 1983 in Geldern nach einem langen Kampf gegen eine Krankheit.
