Gwendolyn Liselotte Blume
Gwendolyn Liselotte Blume, geborene Putsch, war eine deutsche Künstlerin, die sich vor allem durch ihre Arbeiten in Keramik und Bronze einen Namen machte. Nach ihrer Umsiedlung nach Düsseldorf im Jahr 1928 und der Heirat mit Walter Blume absolvierte sie eine Bildhauerausbildung bei renommierten Lehrern wie Georg Kolbe und August Wilhelm Goebel. Anschließend vertiefte sie ihr Können an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. Ab 1948 leitete sie den "Keramikhof Irdenbrand", wo sie ein vielfältiges Werk schuf – von Gebrauchskeramik bis hin zu lebensgroßen Skulpturen.
Ihre Werke erlangten nicht nur regionalen, sondern auch nationalen und internationalen Ruhm. Ein Beispiel ihres Schaffens ist der "Fischreiter", inspiriert von der griechisch-römischen Mythologie, welcher heute den Issumer Rathauspark ziert. Auch im Düsseldorfer Nordpark finden sich amphorenförmige Vasen aus ihrer Hand.
Für die Bundesgartenschau 1959 schuf Blume ein gekacheltes Keramikobjekt als Teil eines bundesweiten Wettbewerbs – eine Brunnensäule aus sechseckigen Kacheln mit Wasserdüsen, die durch ihre Gestaltung Leichtigkeit vermittelt. Gwendolyn Liselotte Blumes künstlerisches Erbe wird geschätzt und bleibt in öffentlichen Sammlungen präsent.
