Hannes Forster
Hannes Forster wurde 1955 im baden-württembergischen Tuttlingen geboren und studierte ab 1979 Kunstpädagogik und Kunstwissenschaft an der Hochschule der Künste in Berlin, wo er Meisterschüler bei Herbert Kaufmann wurde.
In den 1980er- und 1990er-Jahren realisierte Forster zahlreiche großformatige Installationen im öffentlichen Raum, etwa in Museen und im Stadtraum, darunter Beiträge zur Biennale in Venedig.
Seine Kunst reagiert häufig auf gebaute Umgebung und Stadtgeschichte; er nutzt bevorzugt Baumaterialien wie Sand, Ziegel oder Klinker, um architektonische Strukturen sichtbar zu machen oder unsere Sehgewohnheiten zu irritieren.
Forster wurde mit Preisen wie „junger westen“ und dem Kunstpreis der Grundkreditbank Berlin ausgezeichnet und erhielt mehrfach Arbeitsstipendien. Heute lebt und arbeitet er in Jamlitz in Brandenburg.
