Hans Kuhn

Künstler:in (*) 1905 (†) 1991 1 Kunstwerk

Leben: (*) 1905, (†) 1991

Anzahl Kunstwerke: 1

Hans Kuhn war ein prägender deutscher Maler und Grafiker, der auch als Hochschullehrer tätig war. Seine künstlerische Ausbildung erhielt Kuhn in Berlin unter Ludwig Meidner und vertiefte seine Kenntnisse in Paris bei Georges Braque sowie an der Ranson Academy bei Roger Bissière. In den Jahren 1929 bis 1935 fand er Inspiration auf dem italienischen Festland und Sizilien, wo er mit bedeutenden Künstlern wie Carlo Carrà und Giorgio de Chirico zusammentraf und eine enge Verbindung zu Werner Gilles pflegte. Nach einer Zeit des Schaffens in Berlin, die durch das nationalsozialistische Regime überschattet wurde – inklusive eines Ausstellungsverbots nach Beschlagnahmung seiner Werke im Jahr 1937 – diente Kuhn während des Zweiten Weltkriegs als Soldat.

Sein Atelier fiel einem Bombenangriff zum Opfer, doch nach dem Krieg kehrte er zurück ins künstlerische Leben: Karl Hofer berief ihn an die Hochschule für Bildende Künste in Berlin, wo er bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1974 lehrte. Ab Mitte der fünfziger Jahre wandte sich Hans Kuhn verstärkt abstrakten Kompositionen zu; so zeigt seine Installation "Sanitas" aus den Jahren 1958-1959 mit Lackmalerei gearbeitet eine solche Entwicklung hin zur ungegenständlichen Kunst. Für sein Schaffen wurde ihm 1969 der Staatspreis des Landes Baden-Württemberg verliehen.

Porträt von Hans Kuhn

Kunstwerke des Künstlers

Sanitas von Hans Kuhn Sanitas

Hans Kuhn