Hans Richard Floitgraf
Hans Richard Floitgraf war ein deutscher Bildhauer, der in Dortmund-Hörde ansässig war und seine künstlerische Ausbildung bei Friedrich Bagdons an der Kunstgewerbeschule Dortmund erhielt. Sein Schaffen fand vor allem in den 1920er und 1930er Jahren statt, wobei er häufig auf die Arbeit mit Ruhrsandstein und Bronze zurückgriff. Floitgraf schuf das Kriegerdenkmal in Hörde (1928) aus Ruhrsandstein, welches den Gefallenen des Ersten Weltkriegs gewidmet ist. Ebenso gestaltete er 1930 einen Gedenkstein für Pfarrer Anton Jürgens, kombiniert aus einem Muschelkalk-Denkmal und einem Bronzerelief, bei dem auch die Architekten Jean Flerus und Josef Konert beteiligt waren. Seine Teilnahme an den Großen Westfälischen Kunstausstellungen ab 1931 unterstreicht seine regionale Bedeutung im Bereich der Bildhauerei.
