Kriegerdenkmal in Hörde, Gefallene 1914-1918
Künstler: Hans Richard Floitgraf
Jahr: 1928
Das Kriegerdenkmal in Dortmund-Hörde, ein Werk des lokalen Bildhauers Hans Richard Floitgraf, ehrt die im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten. Es befindet sich auf dem katholischen Teil des Hörder Friedhofs und wurde 1928 als Ergänzung zum bestehenden Kriegsgräberfeld konzipiert. Das Relief aus Ruhrsandstein misst etwa 1,82 m in der Höhe und 2,96 m in der Breite und ruht auf einem stufigen Sockel von ca. 0,95 m Höhe und einer Breite zwischen 3,30 m und 3,88 m. Die altarähnliche Steinmensa zeigt ein großes Relief mit der Darstellung der Geißelung Christi. Diese Szene ist zeitgenössisch interpretiert: Zwei männliche Figuren mit bloßem Oberkörper sind dabei zu sehen, wie sie den an einen Pfahl gebundenen Christus martern. Die Inschrift „WEINE WANDERER, BETE UND HOFFE“ prangt in großen Lettern auf dem Denkmal und unterstreicht dessen emotionale Botschaft. Floitgraf war Schüler Friedrich Bagdons und hat seine Signatur "HR Floitgraf" deutlich am Denkmal hinterlassen. Dieses Kunstwerk steht nicht nur als Mahnmal für die Gefallenen sondern auch als künstlerische Auseinandersetzung mit Leid und Hoffnung im Kontext historischer Ereignisse.
