Josef Albers
Josef Albers wurde 1888 in Bottrop geboren und war ein deutscher Maler, Grafiker und Kunstpädagoge.
Nach einer Ausbildung zum Volksschullehrer studierte er ab 1913 Kunst in Berlin, Essen und München, bevor er 1920 an das Bauhaus in Weimar wechselte. Dort wurde er zunächst Schüler, später Meister und war vor allem in der Glaswerkstatt und im Vorkurs tätig. In Dessau lehrte er ab 1925 als Professor, bis das Bauhaus 1933 unter dem Druck der Nationalsozialisten geschlossen wurde. Albers emigrierte mit seiner Frau, der Textilkünstlerin Anni Albers, in die USA und wurde an das Black Mountain College berufen. Dort prägte er junge Künstler wie Robert Rauschenberg. Später lehrte er an der Yale University in New Haven und veröffentlichte 1963 sein Hauptwerk „Interaction of Color“, das seine systematische Auseinandersetzung mit Farbe dokumentiert.
Albers entwickelte eine konstruktive, geometrische Bildsprache und wurde mit seiner Serie „Homage to the Square“ international bekannt. Seine Werke befinden sich in bedeutenden Museen weltweit. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, wie den Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie und die Ehrendoktorwürde der Yale University. Josef Albers starb 1976 in New Haven.
