Mischa Kuball
Mischa Kuball wurde 1959 in Düsseldorf geboren, wo er bis heute lebt und arbeitet. Nach einer Ausbildung zum Sozialpädagogen und Psychotherapeuten entwickelte Kuball ab Ende der 1970er Jahre Konzeptkunstwerke.
Seit 1977 schafft er Lichtinstallationen für den öffentlichen Raum, mit denen er architektonische Strukturen hinterfragt und soziale wie politische Diskurse sichtbar macht. Ein zentrales Medium seiner Arbeit ist Licht, das er nicht nur als ästhetisches, sondern auch als symbolisches Instrument für Erkenntnis und Kommunikation versteht.
Kuball lehrte zunächst an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, bevor er 2007 eine Stelle als Professor für Medienkunst an der Kunsthochschule für Medien Köln annahm. Kuball erhielt einige Förderungen, wie den ars-viva-Preis (1990), das Villa-Massimo-Stipendium (1998) und den Deutschen Lichtkunstpreis (2016). Eine bedeutende Ausstellung war für ihn die Teilnahme an der 24. Biennale von São Paulo (1998). Seit 2015 ist er Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und Künste.
