Raumlabor Berlin

Gruppe 1 Kunstwerk

Leben: ?

Anzahl Kunstwerke: 1

Raumlabor Berlin ist eine Gruppe von neun Architekt*innen, die seit 1999 in Berlin ansässig sind und sich durch ihre experimentelle Praxis an der Schnittstelle von Architektur, Stadtplanung, Kunst und Intervention auszeichnen. Sie bilden keine herkömmliche Firma, sondern schließen sich projektbezogen zu Arbeitsgemeinschaften zusammen. Ihr Ansatz besteht darin, schwierige städtische Orte als Experimentierfelder zu nutzen und ungenutzte Potentiale zu aktivieren – ein Prozess, den sie "forschungsbasiertes Gestalten" nennen.

Die Mitglieder Andrea Hofmann, Axel Timm, Benjamin Foerster-Baldenius, Christof Mayer, Florian Stirnemann, Francesco Apuzzo, Frauke Gerstenberg, Jan Liesegang und Markus Bader (sowie Matthias Rick bis 2012) arbeiten eng mit Stadtbewohner*innen zusammen und integrieren deren Wissen über lokale Gegebenheiten in ihre Projekte. Durch diese Kollaboration entstehen neue Nutzungsmuster und Perspektiven für urbane Diversität.

Ihre Arbeit wurde vielfach ausgezeichnet; unter anderem erhielten sie 2021 den Goldenen Löwen auf der Biennale di Venezia für die beste Teilnahme an einer Ausstellung sowie zahlreiche weitere Preise wie den Rolandpreis für Kunst im öffentlichen Raum oder den Global Award for Sustainable Architecture.

Beispielhaft für ihr Schaffen stehen Werke wie "Der Berg" (2004), eine räumliche Installation im ehemaligen Palast der Republik in Berlin oder das Projekt "Zur kleinen Weile" (2016), eine Plastik aus armierten Stahlbetonfertigteilen und Spritzbetonaufbau. Raumlabor Berlins Arbeiten transformieren Räume durch kreative Interventionen und laden zur Reflexion über die Zukunft urbanen Lebens ein.

Porträt von Raumlabor Berlin

Kunstwerke des Künstlers

Zur kleinen Weile von Raumlabor Berlin Zur kleinen Weile

Raumlabor Berlin