Simone Prothmann
Simone Prothmann, eine in Dortmund geborene Künstlerin, hat sich nach ihrem Diplomabschluss an der FH Dortmund im Jahr 1998 als freischaffende Künstlerin etabliert. Ihre kreative Laufbahn zeichnete sich früh durch die Teilnahme und Gewinne bei Wettbewerben aus, wie etwa bei der Gestaltung eines Platzes an der Mallinckrodt-Straße in ihrer Heimatstadt. In Zusammenarbeit mit Siegfried Krüger realisiert sie seit 2004 Projekte im öffentlichen Raum und konnte mit den "Lichtspuren" beim 10. Kunstdaagse in Bergen aan Zee einen bedeutenden Erfolg verbuchen.
Prothmanns Schaffen ist geprägt von einer intensiven Auseinandersetzung mit Orten im Wandel – seien es Gebäude vor dem Abriss oder Naturräume in Veränderung. Dabei schafft sie Werke, die das Nicht-Sichtbare und Unumkehrbare thematisieren und Zeit als wesentliches Element nutzen. Ihre Kunstwerke sind vielfältig: Installationen, Objekte sowie Aktionen reflektieren die Vergänglichkeit des Realen und stellen Fragen nach der Gleichrangigkeit von Wirklichkeit und Traum.
In ihren Arbeiten verwendet Simone Prothmann bevorzugt Materialien wie Licht und Holz; ein Beispiel hierfür ist ihr Werk ohne Titel aus dem Jahr 1996, welches Holz und Edelstahl kombiniert. Dieses Stück illustriert ihre Fähigkeit, dauerhafte Strukturen zu schaffen, die gleichzeitig flüchtige Momente einfangen können. Ihr Atelier in Lünen dient ihr dabei als Laboratorium für ihre künstlerischen Forschungen am Verborgenen – stets auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen für das Zusammenspiel von Natur und Kultur sowie Realität und Wahrnehmung.
