Theodor Sprenger
Theodor Sprenger war ein Bildhauer, der seine künstlerische Laufbahn mit einer Tischlerlehre begann und später bei Conrad Timmermann in Paderborn tätig war. Seine formale Ausbildung erhielt er an der Fachhochschule Dortmund unter Prof. Herbert Volwahsen zwischen 1966 und 1972. Als freischaffender Künstler wirkte Sprenger in Madfeld bei Brilon im Sauerland, wo seine Werke auch heute noch den öffentlichen Raum zahlreicher Städte Nordrhein-Westfalens bereichern. Er hinterließ nicht nur eigene künstlerische Spuren; auch seine beiden Söhne, Boris als Bildhauer und Raphael als Fotograf, traten in die Kunstszene ein.
Sprengers Schaffen konzentrierte sich vornehmlich auf Skulpturen aus Bronze, wie das Denkmal für Konrad von der Mark (1998), das Denkmal für Elisabeth von Kleve (1998) sowie Gedenktafeln für Rudolf Platte und Mühlen am Hörder Bach (beide 2000), wobei letztere in Zusammenarbeit mit Willi Garth entstanden sind. Diese Werke zeugen von seinem Talent, historische Persönlichkeiten und Ereignisse dauerhaft im kollektiven Gedächtnis zu verankern.
Seine Präsenz bleibt durch sein künstlerisches Erbe bestehen, welches sowohl im privaten Bereich als auch im öffentlichen Raum eine Würdigung erfährt – so etwa durch gemeinsame Ausstellungen seiner Söhne im Foyer des Briloner Rathauses.
