Walter Johannes Becker
Walter Johannes Becker war ein in Dortmund geborener Bildhauer und Medailleur. Er erlangte durch seine Studien an der Werkkunstschule Dortmund und der Akademie der Bildenden Künste München eine fundierte künstlerische Ausbildung. Nach seinem Studium kehrte Becker nach Dortmund zurück und ließ sich später in Herdecke nieder. In seinem Schaffen konzentrierte sich Becker vornehmlich auf die Erstellung von Grabmälern, Medaillen, Totenmasken sowie Kriegerdenkmälern aus Materialien wie Bronze, Granit und Tuffstein.
Beckers Werke zeichnen sich durch eine Verbindung von antiken Bezügen, zeitgenössischen Elementen und einer ausgeprägten Massivität aus. Er schuf 1935 ein martialisch anmutendes Kriegerdenkmal im Bochumer Stadtpark, welches später symbolisch "gestürzt" wurde. Seine Teilnahme an der „Großen Westfälischen Kunstausstellung“ mit Tierplastiken und privaten Portraits unterstreicht sein breites Repertoire.
Trotz seiner Präsenz in der öffentlichen Wahrnehmung wird Walter Johannes Beckers Name oft fälschlicherweise mit dem des expressionistischen Malers gleichen Namens verwechselt, dessen Werke während des Nationalsozialismus beschlagnahmt wurden.
Kunstwerke des Künstlers
Walter Johannes Becker
