Wilhelm Hanebal
Wilhelm Hanebal, oft verkürzt als Will oder Willy bezeichnet, war ein deutscher Bildhauer, der für seine Arbeit in Holz, Stein und Bronze bekannt ist. Nach einer Lehre als Holzbildhauer studierte er an verschiedenen Kunstschulen und Akademien in Wuppertal und Düsseldorf. In den 1930er Jahren schuf er monumentale Ehrenmale und Werke wie eine Hitlerbüste; einige seiner Arbeiten wurden auf der Großen Deutschen Kunstausstellung in München präsentiert.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wandte sich Hanebal verstärkt religiöser Kunst und Grabmälern zu, wobei sein Stil durch klare Linienführung und großzügige Flächengestaltung gekennzeichnet war. Er orientierte sich dabei an klassischen deutschen expressionistischen Vorbildern wie Ernst Barlach.
Hanebal lebte und arbeitete bis zu seinem Tod im Jahr 1982 in Meerbusch-Büderich, wo ihm zu Ehren ein Platz benannt wurde. Seine künstlerische Laufbahn begann bereits früh mit einer Ausstellung im Jahr 1922 und setzte sich auch im Nationalsozialismus und darüber hinaus fort.
