Willi Garth
Willi Garth, geboren 1938 in Dortmund-Hörde, war ein Historiker und engagierter Künstler mit einer Leidenschaft für die Erfassung der Geschichte seiner Heimatstadt. Trotz seiner langjährigen Tätigkeit als technischer Angestellter verfolgte Garth seine künstlerischen Ambitionen, indem er Kurse bei dem renommierten lokalen Maler Otto Bahrenburg besuchte. Garth schuf Ölgemälden, Aquarellen, Kohlezeichnungen und Tuschearbeiten.
Während seiner Forschungen zur Geschichte von Hörde fertigte Garth geschickt detaillierte Stadtansichten und Porträts mit Tinte an. Sein Engagement für die Bewahrung des kulturellen Erbes geht über die Kunst hinaus; er ist Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Heimatpflege in Hörde und trägt aktiv zu archäologischen Bemühungen durch die Arbeitsgruppe Archäologie und Denkmalpflege des Historischen Vereins Dortmund bei.
Als begeisterter Lokalhistoriker und Forscher spielte er eine wesentliche Rolle bei dem Projekt St. Norbertkreis - eine erfolgreiche Lobbyarbeit für den Bau des St. Norbert Gemeindezentrums in Löttringhausen. Zwölf Jahre lang war Garth Mitglied des Kirchenvorstands der St. Patrokli Kirchhörde. Darüber hinaus widmete er beträchtliche Zeit der Gemeindearchivar bei der St. Clara Kirche in Do-Hörde.
