Kriegerdenkmal in Mengede, Gefallene 1914-1918

KriegerdenkmalRelief

Künstler: Wilhelm Wulff

Jahr: 1941

Das Kriegerdenkmal in Mengede, ein Relief aus Naturstein und Ziegel, misst etwa 4,00 m in der Höhe und 6,00 m in der Breite. Es dient als Mahnmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Bergleute der ehemaligen Zeche Adolf von Hansemann. Geschaffen wurde es vermutlich vom Bildhauer Wilhelm Wulff (*1891, †1980), dessen Werk trotz fehlender Dokumentation im Nachlass durch verschiedene Quellen bestätigt wird. An den Bogenfeldern des Seiteneingangs zur alten Schreinerei ragen zwei behelmte Soldatenköpfe – einer jünger, einer älter – hervor, eingebettet zwischen den Jahreszahlen 1914 und 1918. Ihr Blick ist entschlossen nach vorne gerichtet, was einen kampfbereiten Ausdruck suggeriert. Unterhalb dieser Darstellung sind die Namen von 285 gefallenen Bergarbeitern aus Mengede verewigt. Die Architektur des Denkmals entwarf Fritz Schuh aus Berlin. Die Einweihung fand am 16. März 1941 statt und reflektierte die nationalsozialistische Ideologie der Heldenverehrung. Das Monument steht somit nicht nur als Gedenkstätte für die Gefallenen, sondern auch als historisches Zeugnis seiner Entstehungszeit.