Ansgar Nierhoff
Ansgar Nierhoff war ein wichtiger deutscher Künstler der Nachkriegszeit. Er wurde in Meschede geboren und begann seine Karriere als Maurergeselle. Danach studierte er an der Kunstakademie Düsseldorf bei Norbert Kricke.
Nierhoff arbeitete vor allem mit Stahl, den er schmiedete und formte. Seine Werke sind oft reduziert in der Form und treten in einen Dialog mit dem Raum, in dem sie stehen. Nierhoffs Arbeiten sind in vielen Museen wie auch im öffentlichen Raum zu sehen, darunter in Bonn, Berlin und Herne.
Internationale Aufmerksamkeit erhielt er durch die Teilnahme an der documenta 6 in Kassel. 1983 arbeitete Ansgar Nierhoff im Atelier des Künstlers George Rickey in New York. Von 1988 bis 2008 lehrte er als Professor für Bildhauerei an der Akademie für Bildende Künste der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Für sein Schaffen erhielt Nierhoff einige Auszeichnungen, darunter den August-Macke-Preis. Sein letztes Werk war ein Denkmal für die KZ-Gedenkstätte Ladelund, das 2010 posthum enthüllt wurde. Nierhoff lebte und arbeitete in Köln bis zu seinem Tod im Jahr 2010.
