Heinrich Strunck

Künstler:in Lebenszeit: ? 2 Kunstwerke

Leben: ?

Anzahl Kunstwerke: 2

Heinrich Strunck, ein Architekt von beachtlicher Bedeutung, gründete vor 1919 gemeinsam mit Otto Spenhoff das Büro "Spenhoff und Strunck", welches sich durch qualitätsvolle Geschäftshäuser im Reformstil einen Namen machte. Nach dem Ersten Weltkrieg formierte sich das Büro neu als "Strunck & Wentzler" zusammen mit Josef Wentzler. In den 1920er Jahren konzentrierte sich Strunck auf genossenschaftlichen Wohnbau sowie den Bau und Umbau von Geschäftshäusern in Dortmund. Das Büro zeichnete sich durch erfolgreiche Teilnahmen an rund 180 Wettbewerben aus, wobei es unter anderem für Friedhofsanlagen, die Hauptpost in Essen und bedeutende öffentliche Gebäude Preise gewann.

Zu den herausragenden Projekten zählten der Kölner Hochhauswettbewerb und die Neugestaltung der Friedrichstraße in Berlin. Ein besonderes Werk war der von Wentzler realisierte Grüne Dom zur Jubiläums-Gartenbau-Ausstellung 1926 in Dresden. Auch im Bereich der Bildhauerei hinterließ Strunck Spuren: Die Skulptur ohne Titel aus dem Jahr 1913, geschaffen mit Otto Spenhoff aus Sandstein, sowie das Kriegerehrenmal in Lütgendortmund (1929), ein Gemeinschaftswerk mit Theodor Nöker und Josef Wentzler aus Sandstein und Bronze, zeugen von seinem künstlerischen Schaffen.

Kunstwerke des Künstlers

Ohne Titel

Otto Spenhoff + Weitere