Michael Odenwaeller
Michael Odenwaeller, gebürtig aus Unna, ist ein Metallbildhauer, der sich durch seine abstrakten Kunstwerke einen Namen gemacht hat. Nach einem Studium der Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum und einem Design-Studium an der Fachhochschule Dortmund widmete er sich seit 1984 vorrangig der Gestaltung von Skulpturen für den öffentlichen Raum. Seine Werke, die hauptsächlich aus Materialien wie Bronze, Messing und Stahl gefertigt sind, prägen insbesondere das Stadtbild Dortmunds.
Odenwaellers Schaffen umfasst unter anderem das "Grabmal Vogedes", welches mit Beton und teilweise vergoldeter Bronze gestaltet wurde, sowie die Bronzeskulptur "Einkaufstag" aus den Jahren 1984-1985. Die Messingskulptur "Libertas" (1988), der Brunnen "Regenhexen" (1994) und die Plastik "Türstock zur Zukunft" (1995) zeugen von seiner Vielseitigkeit im Umgang mit verschiedenen Metallen.
Darüber hinaus schuf er auch Werke mit gesellschaftlicher Relevanz wie die Gedenktafel zur Bücherverbrennung am Hansaplatz (2008) aus Bronze oder thematisierte den Strukturwandel in einer Edelstahlskulptur auf Betonsockel mit Leuchten im selben Jahr. Mit seinen zweiteiligen Stahlskulpturen "Königskinder" (2009) und dem Werk "Emscherbefreiung" (2012) setzte er weitere markante Akzente im urbanen Kontext.
Sein künstlerischer Einfluss reicht über nationale Grenzen hinaus; so stellt Odenwaeller seit 1987 auch international aus – in Ländern wie Lettland, England, Frankreich bis hin zu Korea und Indien. Als Geschäftsführer der „Dortmunder Gruppe e.V.“ trägt er zudem aktiv zur Förderung des kulturellen Lebens bei. Michael Odenwaeller lebt und arbeitet weiterhin in Dortmund, wo viele seiner Arbeiten Teil des städtischen Raumes geworden sind.
