1,5 % Kunst – Die Bedeutung hinter dem Radiobeitrag zur Artventure App (Westart)
05.06.2026

Vor Kurzem war ich mit der Artventure App bei Westart im Radio zu hören – in einem Beitrag, der auf WDR 3 und WDR 5 gesendet wurde. In knapp fünf Minuten geht es um die Hintergründe von Artventure, die Entstehungsgeschichte und die Ziele für die Zukunft. Getroffen haben wir uns an der Ruhr-Universität Bochum – zu den Gründen für diesen Treffpunkt erzähle ich später noch mehr. Aber so viel sei gesagt: Wer die Uni kennt, kennt auch die Bodenplatten, die unter den Schritten klappern, kennt den Baustellenlärm und die Gespräche von Studierenden, die über den Campus laufen. Mitten darin standen wir und haben uns die schönen Ecken des Campus angeschaut – die Kunst am Bau, die überall verteilt ist. Aber hört doch selbst mal rein:

Gleich zu Beginn des Beitrags sagt meine Interviewerin Sylvie Liebsch: „Ich stehe vor 1,5% Kunst.“ – Doch was genau ist damit eigentlich gemeint? Sylvie Liebsch nimmt damit Bezug auf die Idee von Kunst am Bau. Bei öffentlichen Bauvorhaben wird ein bestimmter Prozentsatz des Bauetats – häufig etwa 1 bis 2 Prozent – für Kunst in oder an den Gebäuden reserviert. Diese Kunstwerke sind nicht als Deko gedacht, sondern sollen auf den konkreten Ort, die Institution und die Architektur reagieren und das Bauwerk langfristig um eine künstlerische Ebene ergänzen. Auch die Ruhr-Universität als großer öffentlicher Bau der 1960er Jahre folgt dieser Logik – und genau deswegen stehen wir dort vor „1,5% Kunst“, die aus diesen Budgets entstanden sind und den Campus bis heute prägen. Wenn ihr noch mehr Hintergründe dazu erfahren wollt, schaut auch gerne in diesen kurzen Artikel rein:

Wie bereits erwähnt hatte es einen Grund, dass wir uns an der Ruhr-Universität getroffen haben: Ich habe dort BWL und Kunstgeschichte im Bachelor, sowie Kunstgeschichte der Moderne und Gegenwart im Master studiert. Im Laufe des Studiums konnte ich natürlich einen guten Überblick über die Werke und deren Historie erlangen und habe mich intensiv mit Kunst im öffentlichen Raum beschäftigt. Die Kunstwerke am Campus waren auch mit die ersten, die in der Artventure App zu sehen waren. Und so nutze ich gerne die Gelegenheit, dahin zurückzukehren.

Für den WDR-Beitrag sind wir gemeinsam mit der Artventure App über den Campus gelaufen und haben uns einige der Kunstwerke angesehen, die auch in der App zu sehen sind. Jedes Werk ist dort mit Standort, Bildmaterial und einem kurzen Text versehen. Hinter jedem Kunstwerk steckt eine interessante Geschichte, die auf den ersten Blick nicht so ersichtlich ist. Hier sind die Werke, die wir uns gemeinsam angeschaut haben.

Lust bekommen, Artventure auszuprobieren?

Jetzt kennt ihr ein bisschen besser die Hintergründe zum WDR-Radiobeitrag und wisst, was es mit den „1,5% Kunst“ auf sich hat. Vielleicht habt ihr jetzt Lust bekommen, die Artventure App selbst auszuprobieren. Die App ist komplett kostenlos, werbefrei und es kommen jede Woche neue Kunstwerke hinzu. Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen: viel Freude beim Erkunden!

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